
Frankreich im Frühjahr ist für uns ein ganz neues Erlebnis. Es zwitschert in der Früh bis zum späten Vormittag. Ebenso eindringlich und energisch am frühen Abend. Es summt den ganzen Tag und nachts geben die Frösche ihre Konzerte. Auf der Titelseite der Süddeutschen Zeitung kann man diese Woche lesen, dass schon eine Minute heimische Naturgeräusche das Wohlbefinden besonders stärken. Wir müssen berauscht sein.

Auf dem Camping á la ferme an der Route de la Tour muht, mäht und kräht es munter. Der Bauer versorgt die Tiere. Für uns ist der Rasen gemäht und die Dusche heiss.





Die französischen Touristeninfos glänzen mit passenden Öffnungszeiten und versorgen uns mit tollen Velo- Übersichtskarten. So rollen wir den EuroVelo 6 gen Westen und biegen in Paray-le-Monial nach Süden ab. Genug genussradeln. Jetzt geht es in die Berge.


Die erste Bergetappe geht nach Saint Genest-Malifaux auf über 1000 Meter hoch, in den Livadrois-Forez Naturpark, südlich von Saint Étienne. Ein hübscher belebter Ort, netter Campingplatz und abends finden wir sogar eine offene Bar. Morgens haben wir Eis auf dem Zelt.


Der Col de la Republique (1161m) ist der erste über 1000 Meter hohe Pass, der von der Tour de France überquert wurde. In der zweiten Etappe der ersten Tour de France 1903(!). Sie führte von Lyon über Saint-Étienne nach Marseilles. Der Aufstieg ist 17 Kilometer lang mit einer durchschnittlichen Steigung von 3.8%. Vor über einhundertzwanzig Jahren befahren mit Drahteseln. Kein Vergleich zu den Rennmaschinen von heute.
Von diesen Pässen passieren wir in den nächsten Tagen einige.





Heute übernachten wir auf einem einladenden Kanu-Campingplatz, mit Pferd und Esel. Alles ist gerichtet für die Saison. Morgen ist Samstag. Da werden sicher einige Kanuten ankommen, um in die Schluchten der Ardèche zu paddeln. Wir legen einen Ruhetag ein und werden die Gegend erkunden und geniessen. Karten für die prähistorische Grotte Chauvet haben wir schon.
Wir sind in Süd-Frankreich! Hier zirpen die Zikaden.
hallo Ihr Radler, da liest man von den Tierklängen aus der Natur und sitzt im Zug mit der üblichen, mehr oder weniger zivilisierten, Regionalbahnkakophonie . Da tut (zitat jens voigt) Euer Blog ein gutes Werk. Jörg
Hallo Radler!
wir lesen fleißig euren blog, besonders ich (Angie) nutzte diese Momente als eine Chance, um mein Vokabular zu verbessern 🥳
Ah, was für ein schönes Konzert, die Tierstimmen! und es sieht wunderschön aus in der Natur zwischen kleinen Burg zu radeln! Die Landschaft ist fantastisch!
wir denken viel an euch
Angie und Philipp
Hallöchen Rolf und Astrid,
Ups, ich hatte gestern geschrieben aber offenbar nicht abgeschickt…
Diese Route de la Tour sieht sehr verlockend aus. Aber auch die französischen kleinen Orte sind wirklich entzückend.
Es macht mir wieder viel Vergnügen, mit euch zu verreisen.
Liebe Grüße aus Aachen. Petra
Hallo Astrid und Rolf,
schön, dass wir jetzt wieder mit euch reisen können. Frankreich ist schön und hat auch einige Col‘s zu bieten, die ihr gerne hochstrampelt.
Wir wünschen euch viele schöne Erlebnisse!
Heidi und Henner