Zehn Tage oder Zehn Stunden ?

Die erste Fahrt für unsere Reiseräder im IC. Die Aufladung ist etwas schwieriger als in den Regionalzügen. Dann aber haben Räder und wir einen guten, bequemen Platz. Und zehn Stunden später, nach einer einer entspannten Fahrt mit tollen Ausblicken auf unsere Alpenüberquerung von 2019, mit zwei Umstiegen (Kassel und Freilassing), steigen wir in Villach, im Dreiländereck Österreich, Slovenien, Italien aus und es kann los gehen.

Arnoldstein (A), kurz vor der italienischen Grenze

Die Sonne lacht aus allen Knopflöchern. Vor uns die schneebedeckten Berge sehen aus wie die drei Zinnen in den Dolomiten. Sieht nur so aus. Es sind die Karawanken, die zu Slovenien gehören.

Die alten Grenzanlagen von Österreich nach Italien.

Die alte Bahnstation von Tarvisio. Tarvisio ist eine der wichtigsten Skihochburgen und Bergorte Friaul Julisch Venetiens. Der Wald von Tarvisio, 24.000 ha, ist der grösste Walt in Staatsbesitz Italiens.

Die Leidenschaft für aussergewöhnliche Brücken kommt gleich auf der ersten Etappe hoch.

Unsere Einstiegsetappe folgt dem Alpe-Adria-Radweg, ab Tarvisio ehemalige Bahntrasse, durchgehend 2% Gefälle, Kette rechts, herrliche Aussichten, guter Belag und tolle Infrastruktur. Viele Rennradler sind unterwegs.

Chiusaforte ist ein ehemaliger Bahnhof, jetzt ein wunderschönes Bikercafé. Hier treffen wir Kevin, dem wir schon in Arnoldstein begegnet sind. Er ist aus Thüringen, hat seinen Jahresurlaub genommen, um bis nach Athen zu fahren. Sein Rad hat er selbst gebaut. Schade, dass wir kein Bild haben. Aber das Fahrrad ist wirklich klasse. Einige Ideen hat er von Velotraum übernommen. Wir radeln ein paar Kilometer zusammen.

In Gemona, einige Kilometer, vor Udine endet unsere Etappe auf einem kleinen, feinen 2 Sterne Campingplatz. Dort sitzen wir jetzt, es ist 22:30 Uhr.

Vorher haben wir einen Gang in den dazugehörigen Ort gemacht, Pasta mit Gemüsesausse gekocht und Birra Moretti, das italienische Heinecken, getrunken.

Morgen geht es weiter, bis ans Meer.

Gemona
Rathaus von Gemona
Gemona (Blick von der Burg)
Gemona (Blick von der Burg). Die Alpen liegen hinter uns. Nun ist alles flach.
Campagnile – gibt es nicht nur in Firenze 🙂

11 Kommentare

  1. Vielen Dank für die Möglichkeit der Teilhabe!!! Bin dabei, die schönen Bilder machen mir jetzt schon Spaß. Weiter so!!!! Euch gutes Rollen, soweit die Räder euch tragen.

  2. Hallöchen Rolf und Astrid,

    wie wunderbar, dass ihr wieder losgefahren seid! Und sofort über die Alpen hinweg… war es sehr kalt da oben?
    Astrid, wie niedlich, dass du der steinernen Dame immerhin bis an den Rocksaum reichst.
    Tolle Fotos sind das schon von der ersten Etappe, auf der ihr zum Glück super Wetter hattet!

    Allerliebste Grüße aus Aachen von Petra

  3. Salut Astrid et Rolf ! Vos photos font voyager ! Génial ! Vues magnifiques et je note cette superbe mairie italienne. Continuez à nous faire profiter de vos périples. Vive la vie, vive le sport… et vive le vélo !! Des Bretons.

  4. Nur Sonnenschein, nur Sonnenschein, wie habt Ihr das geschafft? So fahren wir indirekt mit Euch und warten auf weitere BIlder. Aber heute waren wir Eis Essen bei Costa und da hatten wir unsere Sonne.

  5. Hallo ihr Zwei,
    eure wunderschönen Bilder zeigen uns, dass Reisen ein schönes Hobby ist, egal ob mit Bus, Bahn, Auto usw., aber mit dem Rad ist es noch viel intensiver. Wir freuen uns auf weitere Fotos und wünschen euch gutes Radl-Wetter.
    Viele Grüße Heidi und Henner

  6. Hey!!! Vielen Dank für die Bilder und das Wecken meines Fernwehs. 🥰 Italien ist einfach nur traumhaft. Ab jetzt fahre ich wieder mit. Dankeschön. PS: Vati ist so selig…nie mehr zweite Liga ⚽️🥅🍾🕺🏼 Ganz liebste Grüße, euer Käthchen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.